Maria Braig
Autorin
        
REVOLUTION   

 

 

„Es kann nicht angehen, dass es eine neoliberale Freiheit für die Bewegung von Kapital, Gütern und Rohstoffen gibt, während Migranten an Grenzen festhängen und wir die Menschen, ihr Leid und ihre Zukunft vergessen.“  

Aleida und Jan Assmann, Friedenspreisträgerin/Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels 2018

Aktuelle Termine


Sie finden mich am 24. und 25. November 2018 auf der

am Stand Nummer 18



Osnabrück - Sonntag, 21. Oktober 2018 ab 15 Uhr in der Osnabrückhalle: #wirmachenwas

„#WIRMACHENWAS“ ist der Titel und „Gute Unterhaltung für ein anständiges Miteinander“ das Motto für das Festival in der OsnabrückHalle. Mitarbeiter*innen von Lagerhalle und OsnabrückHalle setzen ein klares Zeichen für Toleranz und Respekt! Das vorläufige Line up ist ebenso bunt, wie die ganze Veranstaltung.

Neben vielen anderen Veranstaltungen werde ich im Rahmen von #wirmachenwas aus meinen Büchern lesen. Damit Sie trotzdem nichts verpassen müssen, was sich sonst noch im Haus abspielt, werde ich voraussichtlich drei kurze Lesungsblöcke im Lauf des Nachmittags anbieten.


Osnabrück - Sonntag, 18. November 2018 um 17.30 Uhr im Unikeller: Widerworte

Das Liebäugeln mit Positionen vom rechten Rand der Gesellschaft ist salonfähig, in manchen Kreisen regelrecht schick geworden. Mit einer gemeinsamen Lesung unter dem Titel „Widerworte“ möchten Osnabrücker Autorinnen und Autoren vor Leichtfertigkeit im Umgang mit rechter Gesinnung warnen.

Zugesagt haben (in alphabetischer Reihenfolge): Maria Braig, Dr. Marie-Luise Braun, Ada Dorian, Mareike Eigenwillig, Melanie Jungk, Martha Maschke, Tina Schick, Frank Schulz, Thomas Wübker. Als Gastgeber fungiert Dr. Harald Keller.







Ich versuche, beim Schreiben das aufs Papier zu bringen, was mich auch sonst bewegt - und ein klein wenig dazu beizutragen, die Verhältnisse zum Besseren zu verändern. Ob das gelingt bleibt offen, ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.



Ich bin 1957 im tiefen Süden der Republik geboren und über einige Zwischenstationen, ungefähr 50 Jahre später, in der Friedensstadt Osnabrück angekommen.
Nach dem Studium der brotlosen Fächer Germanistik und Kulturwissenschaft führte mein Weg über den ähnlich brotlosen Beruf der Lektorin in einem Tübinger Kleinverlag, dessen Ende sich bald abzeichnete, über eine kurze Phase der Selbständigkeit (Versandhandel mit umweltfreundlichen Schul- und Büroartikeln) auf die Straße: Als LKW-Fahrerin verdiene ich mir seit vielen Jahren meine Brötchen und noch so einiges mehr und wenn ich dabei den ganzen Tag am Fenster sitze und hinausschaue, so schweifen die Gedanken oft in alle möglichen Ecken und Winkel, und es entstehen dabei häufig Textfragmente im Kopf, die dann baldmöglichst aufs Papier müssen, bevor sie wieder verfliegen.
(Wieder ein Monstersatz, wie ihn mein Lektor so gar nicht mag.)

Um den Kopf zu beschäftigen und dabei zugleich noch etwas nebenher zu verdienen, begann ich vor einigen Jahren damit, Werbetexte für Internetportale zu schreiben. Anfangs vor allem Texte über Reisen in alle möglichen Länder dieser Welt, was ziemlich spannend und auch lehrreich war, später landete ich bei Texten über Kosmetikartikel, Ferienwohnungen und Hausmeisterdienste. Da der Verdienst die Langeweile beim Schreiben nicht aufwog, ich aber doch auf den Geschmack am Schreiben als solchem gekommen war, begann ich einen immerwährend vernachlässigten Blog, versuchte mich an Artikeln für Zeitschriften und eines Tages entstand mein erster Roman. Diesem sind inzwischen weitere gefolgt. Ich bin selbst gespannt, was noch so  alles kommen wird.  

 

Interview

 

 

 Alle Bücher gibt es im örtlichen Buchhandel, bei den online-Versendern und direkt bei der Autorin