Maria Braig
Autorin
        
REVOLUTION   

 

 

Kurzfristig Lesungstermine planen:

Am 23. März werde ich zu einer Lesung nach Pirna fahren. Falls noch jemand kurzfristig an einer Lesung interessiert ist, die sich am Donnerstag, 22. März oder am Samstag, 24. März auf dem Weg  zwischen Pirna und Osnabrück einbinden lässt, so freue ich mich über Anfragen (möglichst zeitnah). Gerne können wir uns dabei auch über Sonderkonditionen unterhalten.

#Leipzig #Dresden #Magdeburg #Halle #Wolfsburg und natürlich auch alles was dazwischen oder drumherum (umzu sagt mal hierzulande) liegt


Neues eBook

„Es ist mein Leben und niemand wird für mich entscheiden, was ich zu tun habe!“, sagte sie gerade so laut, dass niemand sie hören konnte. (Shirin in: „Das heimliche Mädchen und der Dancing Boy“)

Die Geschichte von Shirin  und Faruk gibt es jetzt auch als eBook, überall dort, wo es eben eBooks gibt.

Auch wenn ich selbst noch sehr am handfesten gedruckten Buch hänge, so gibt es doch Gelegenheiten, wo eBooks eine feine Sache sind. Ich denke da nur an den Urlaub mit Rucksack oder Fahrradtasche ...

Mittlerweile gibt es bereits einige Rezensionen zum "Heimlichen Mädchen" und ich freue mich sehr, wenn es weitere Kommentare zum Buch gibt.



HÖRBUCH

Ab dem 4.12.2017 kann „Nennen wir sie Eugenie“ als Hörbuch auf allen üblichen online-Buchhandels-Portalen heruntergeladen werden. Ich freue mich sehr, dass Birgit Arnold das in die Wege geleitet und in die Hand, bzw. in den Mund genommen hat. Birgit Arnold ist eine wunderbare Sprecherin und so macht sie aus dem Roman noch mal etwas ganz Neues.

Auf youtube gibt es die Möglichkeit, schon mal reinzuhören.


ROMAN / JUGENDROMAN

Aus unterschiedlichen Gründen leben in Afghanistan Mädchen als sogenannte „Bacha Posh“ (als Jungen verkleidete Mädchen). Oft werden sie von Geburt an als Jungen erzogen, weil es in der Familie keinen Sohn gibt, andere schlüpfen erst später in die Rolle eines Jungen. Mit Beginn der Pubertät müssen sie dann wieder zu Mädchen werden.

Die dreizehnjährige Shirin wächst in einem aufgeschlossenen, aber sehr armen Elternhaus in Afghanistan auf. Als ihr Vater beim Minensuchen ums Leben kommt, bleibt die Mutter mit drei Töchtern allein zurück. Um das Überleben der Familie zu sichern, muss Shirin als älteste Tochter zum Jungen werden und Geld verdienen. Als angeblicher Cousin aus dem Iran, arbeitet sie nun als Teejunge auf dem Basar von Herat und verdient damit gerade genug, um die Familie über Wasser zu halten. Hier begegnet sie (in Gestalt des Teejungen Shahin) Faruk, einem gleichaltrigen Jungen, der mit acht Jahren entführt und als Bacha Bazi (Dancing Boy) verkauft wurde. Faruk erlebte von wechselnden „Besitzern“ sehr viel Gewalt und Übergriffe, fand aber keine Möglichkeit, wegzulaufen und zu seiner Familie, die nicht weiß, wo er sich aufhält, zurückzukehren. Die beiden werden Freunde, und als sich das Schicksal wendet, machen sie sich zusammen auf den Weg in ein neues Leben.

Das heimliche Mädchen und der Dancing Boy ist ein Taschenbuch, umfasst ca. 300 Seiten und kostet 13.00 Euro. Ihr könnt es im Buchhandel beziehen oder – auf Wunsch auch signiert – direkt bei mir bestellen.

Rezensionsexemplare gibt es ebenfalls direkt von mir, ich freue mich über jede Besprechung (auf online-Portalen, in Blogs, in Print-Zeitschriften – wo auch immer).



ROMAN

  

Was macht es eigentlich mit den Betroffenen beider Seiten (den Asylsuchenden genauso wie den Asylentscheider*innen), wenn völlig fachfremde Menschen in einem Crash-Kurs angelernt und nach wenigen Wochen ins kalte Wasser geworfen werden, um über menschliche Schicksale zu entscheiden?

Dieser Frage gehe ich in meinem neuen Roman nach.


Inhalt:

Bundesweit sucht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ca. 300 tatkräftige, mutige und entscheidungsfreudige Frauen und Männer der Deutschen Post, um für 6 – 12 Monate als Entscheider alle anhängigen Asylverfahren verantwortungsbewusst zu bearbeiten.

Originaltext einer Ausschreibung des BAMF aus dem Jahr 2016

Dieser Aufruf kommt Jule, die sich in einer Lebenskrise befindet und nach Neuorientierung sucht, gerade recht. Sie glaubt, wenn sie dabei hilft die Flüchtlinge zu unterscheiden in solche die Schutz verdient haben und solche, die nur kommen, um ihrer Armut zu entfliehen, kann sie den wirklich Verfolgten helfen.

Doch je mehr Fluchtgeschichten sie anhört, umso schwerer fällt es ihr, die meist verzweifelten Menschen die zu ihr kommen und deren weiterer Lebensweg von ihrer Entscheidung abhängt, in richtige und falsche Flüchtlinge einzuteilen.

Auf einem Klassentreffen begegnet sie Cochise, die sich für offene Grenzen einsetzt. Die beiden Frauen fühlen sich voneinander angezogen, ihre unterschiedlichen politischen Ansichten führen aber immer wieder zu Konflikten.

Dann begleitet Jule Cochise nach Griechenland, wo diese ein Prozess wegen „Schlepperei“ erwartet …

 






Maria Braig

 



Ich versuche, beim Schreiben das aufs Papier zu bringen, was mich auch sonst bewegt - und ein klein wenig dazu beizutragen, die Verhältnisse zum Besseren zu verändern. Ob das gelingt bleibt offen, ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.



Ich bin 1957 im tiefen Süden der Republik geboren und über einige Zwischenstationen, ungefähr 50 Jahre später, in der Friedensstadt Osnabrück angekommen.
Nach dem Studium der brotlosen Fächer Germanistik und Kulturwissenschaft führte mein Weg über den ähnlich brotlosen Beruf der Lektorin in einem Tübinger Kleinverlag, dessen Ende sich bald abzeichnete, über eine kurze Phase der Selbständigkeit (Versandhandel mit umweltfreundlichen Schul- und Büroartikeln) auf die Straße: Als LKW-Fahrerin verdiene ich mir seit vielen Jahren meine Brötchen und noch so einiges mehr und wenn ich dabei den ganzen Tag am Fenster sitze und hinausschaue, so schweifen die Gedanken oft in alle möglichen Ecken und Winkel, und es entstehen dabei häufig Textfragmente im Kopf, die dann baldmöglichst aufs Papier müssen, bevor sie wieder verfliegen.
(Wieder ein Monstersatz, wie ihn mein Lektor so gar nicht mag.)

Um den Kopf zu beschäftigen und dabei zugleich noch etwas nebenher zu verdienen, begann ich vor einigen Jahren damit, Werbetexte für Internetportale zu schreiben. Anfangs vor allem Texte über Reisen in alle möglichen Länder dieser Welt, was ziemlich spannend und auch lehrreich war, später landete ich bei Texten über Kosmetikartikel, Ferienwohnungen und Hausmeisterdienste. Da der Verdienst die Langeweile beim Schreiben nicht aufwog, ich aber doch auf den Geschmack am Schreiben als solchem gekommen war, begann ich einen immerwährend vernachlässigten Blog, versuchte mich an Artikeln für Zeitschriften und eines Tages entstand mein erster Roman. Diesem sind inzwischen weitere gefolgt. Ich bin selbst gespannt, was noch so  alles kommen wird.  

 

Interview

 

 

 Alle Bücher gibt es im örtlichen Buchhandel, bei den online-Versendern und direkt beim Verlag 3.0