Maria Braig
                                                
        
   
Autorin




 5,0 von 5 Sternen spannender Krimi für Kinder
Rezension aus Deutschland vom 2. Februar 2022
Meine Tochter ( 11 ) hat das Buch "Die 5 Doppelpunkte und das verschwundene Skelett" von Maria Braig gelesen. Vom Titel her hatte sie es an die drei ??? erinnert und sie liebt diese Reihe. Daher war sie sehr gespannt auf diesen Krimi für Kinder.
Im Buch geht es um Lena & Luke, "Ferrari", Abdo und Slash. Sie gehen alle in die gleiche Schule und sie gründen eine Gang. Als in der Schule das Schulskelett Paul verschwindet beschliessen sie auf Detektivsuche zu gehen. Du möchtest mehr wissen? Dann lies es, es lohnt sich!
Der Schreibstil ist angenehm. Du kommst gut ins Lesen rein und bist mittendrin im Geschehen. Zudem haben die Kapitel eine angenehme Länge.
Von meiner Tochter gibt es eine Leseempfehlung. Hier wird Inklusion, Integration, Anderssein, Freundschaft und vieles mehr miteinander toll verbunden. Das was eigentlich selbstverständlich sein sollte und doch immer wieder in der Gesellschaft teilweise nicht angekommen ist.
Der Krimi eignet sich auch toll zum gemeinsamen Lesen. Vielleicht gibt es einen weiteren Band? Wir wären dabei. Ein rundum schöner Kinderkrimi.




"nie wieder zurück" (Rezension ekz Reutlingen)

Braig, Maria:
Nie wieder zurück : Roman / Maria Braig. - Berlin : Querverlag, [2019]. - 220 Seiten ; 21 cm
ISBN 978-3-89656-279-1 kt. : EUR 16.00
Die Osnabrücker Autorin Maria Braig, geboren 1957 in Isny im Allgäu, arbeitet hauptberuflich
als Lkw-Fahrerin und schreibt nebenbei Bücher. Es geht in dem Buch um fünf Frauen aus
verschiedenen Schichten, Welten und Kulturen. Fadia ist Bremerin. Das Herkunftsland ihrer
Eltern Marokko kennt sie nur aus den Ferien. Sie ist aber eher deutsch als migrantisch. Was
bedeutet Deutschsein für sie? Alisa und Jil kommen aus dem Emsland und Bayern. Ihre
Eltern sind katholisch geprägt. Alisa hat einen protestantischen Freund, der obendrein Türke
ist. Fadias Eltern sind konservativ muslimisch. Ihr Leben ändert sich, als die Mutter ein
Kondom in ihrer Tasche entdeckt. Sie wird unterdrückt und bedroht und findet Schutz im
Frauenhaus. Hier trifft sie Damaris aus Saudi-Arabien. Trotz ihrer unterschiedlichen
"Fremdheiten", "Herkunft", "sexuellen Orientierung" und "Alter der Hauptpersonen" haben
alle Frauen im Roman eins gemeinsam: Sie sind erst frei, wenn sie sich aus den
patriarchalischen Strukturen befreien. Dieser empfehlenswerte Roman bringt die aktuelle
Debatte um die Frauenrechte in Deutschland auf den Punkt.
Yilmaz Holtz-Ersahin

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